Therapie nach Beate Rinderer, Heilpraktikerin.

Schmerzfreie Laserakupunktur.

Seit 2006 finden Menschen aus ganz Deutschland mit den unterschiedlichsten Augenproblemen den Weg nach Brackenheim bei Heilbronn, um sich Hilfe bei Beate Rinderer, Heilpraktikerin, zu holen. Hierbei geht es häufig um Glaukom, Makula-Degeneration, Augeninfarkt, Diabetische Netzhautschädigung, Hornhautverletzung, trockene oder tränende Augen, Weit- und Alterssichtigkeit und viele Augenerkrankungen mehr. Auch Ärzte interessieren sich für die Erfolge und informieren sich vermehrt bei Beate Rinderer über die in Deutschland noch eher unbekannte Therapiemethode. Am 01.04.2013 hat Beate Rinderer eine weitere Praxis in Neu-Isenburg eröffnet.

 

Frage: Frau Rinderer, wie muss ich mir Ihre Therapiemethode vorstellen?

Beate Rinderer: Meine Therapie hat ihren Ursprung in der Augen-Akupunktur nach Prof. Dr. Boel und wurde von mir in den letzten Jahren stets weiterentwickelt. Eine der Besonderheiten meiner Therapie ist, dass nur beim Ersttermin mit Akupunktur-Nadeln gearbeitet wird, alle weiteren Akupunkturen werden schmerzfrei mit einem medizinischen Akupunktur-Laser durchgeführt.

 

Frage: Wird dabei auch direkt im Auge behandelt?

Beate Rinderer: Nein, es wird nicht im Auge akupunktiert. Der Name entstand nur dadurch, dass Augenleiden behandelt werden. Die Anwendung kommenden Akupunkturpunkte haben allerdings alle eine direkte Verbindung zum Gehirn, wodurch die Heilung des Auges direkt vom zentralen Nervensystem gesteuert wird.

 

Frage: Worin liegt der Unterschied zur „normalen“ Akupunktur?

Beate Rinderer: Meine Therapie ist mit der herkömmlichen, aus Asien stammenden Akupunktur (TCM) nicht zu vergleichen. Die Akupunkturpunkte sind völlig andere und auch die Technik ist eine Andere. Die „normale“ Akupunktur wird darüber hinaus auch heute noch meist mit Nadeln durchgeführt.

Ich therapiere mit einem medizinischen Akupunktur-Laser – das hat auch den großen Vorteil, dass die Behandlung absolut schmerzfrei ist.

Es gibt viele Menschen, die sehr schmerzempfindlich sind, v.a. ältere Patienten oder Kinder. Oder einfach Angst vor Nadeln haben.

 

Frage: Welche Augenerkrankungen können mit Ihrer Therapiemethode behandelt werden?

Beate Rinderer: Wir behandeln Patienten bei Glaukom, Makula-Degeneration, Augeninfarkt, Diabetische Netzhautschädigung, Hornhautverletzung, trockene oder tränende Augen, Weit- und Alterssichtigkeit und auch bei vielen anderen Augenerkrankungen.

 

Frage: Wie sind Sie darauf gekommen, die Therapie mit dem Laser durchzuführen?

Beate Rinderer: Ich habe ein abgeschlossenes Physikstudium und ich habe auch lange als Ingenieurin gearbeitet. Schon während meines Studiums hatte ich mit Lasern zu tun und habe dann auch bei Unternehmen der Laserbranche gearbeitet, auch im Ausland. Meine Heilpraktiker-Ausbildung habe ich neben dem Beruf bereits 1994 abgeschlossen, Heilkunde hat mich immer schon fasziniert. Ich habe über die ganzen Jahre hinweg parallel zu meinem Beruf viele Fort- und Weiterbildungen als Heilpraktikerin gemacht. Vor knapp sieben Jahren war es dann soweit, ich habe meine Heilpraktiker-Leidenschaft zum Beruf gemacht. Kurz zuvor hatte ich Prof. Dr. Boel kennen gelernt und mich entschieden, eine Ausbildung bei ihm zu absolvieren. Danach habe ich angefangen, selbst mit der Methode zu arbeiten. Da lag es natürlich nah, mein Wissen über Laser mit dem Erlernten zu kombinieren. So habe ich über die letzten Jahre die Therapie weiterentwickelt – wie mir meine Patienten bestätigen, sehr erfolgreich…

 

Frage: Sie bilden jetzt auch selbst aus?

Beate Rinderer: Ja, aber nur für meine eigene Praxis. Drei Heilpraktikerinnen haben bereits erfolgreich ihre Ausbindung abgeschlossen und unterstützen mich ganz hervorragend in der Neu-Isenburger Praxis.

 

Frage: Können Sie jedem helfen?

Beate Rinderer: Wir vereinbaren vor der eigentlichen Therapie mit jedem Patienten einen ausführlichen Ersttermin. Dieser dauert ca. 1,5 Stunden. Dort findet ein Anamnese-Gespräch statt und es wird auch gleich getestet, ob der Patient auf die Therapie anspricht und mit der Therapie arbeitet. Wir geben dem Körper ein hoch wirksames Werkzeug, die Arbeit macht der Körper jedoch selbst. Die meisten Patienten reagieren sehr gut.

 

Frage: Wie sieht die Therapie aus?

Beate Rinderer: Wenn der Patient beim Ersttermin auf meine Therapie reagiert, folgt die Therapie-Kur. Das ist eine sehr intensive Therapie. Sie geht über drei Wochen. Der Patient wird an fünf Tagen die Woche behandelt, immer Montag bis Freitag – auch an Feiertagen! Es gibt zwei Behandlungen pro Tag. Wenn die erste Behandlung erfolgt ist, lassen wir sie mindestens eine Stunde wirken und dann wird gleich ein zweites Mal behandelt. Die Akupunktierten Punkte ändern sich täglich, es ist ein sehr ausgeklügeltes und hochwirksames System.

 

Frage: Muss die Behandlung wirklich mit dieser Intensität erfolgen?

Beate Rinderer: Ja, das ist sogar sehr wichtig!! Sie müssen sich das wie bei einem Auto vorstellen mit dem Sie auf die Autobahn fahren wollen. Wenn Sie da nur einmal kräftig auf das Gaspedal treten und dann erst das nächste Mal erst nachdem es wieder stehengeblieben ist, dann kommen Sie nicht wirklich voran. Da hilft ihnen auch ein äußerst leistungsstarker Motor nicht wirklich weiter. Wir müssen also „auf dem Gas“ bleiben. Natürlich ist es immer besser etwas zu tun, anstatt nur zu Hause auf dem Sofa sitzen zu bleiben, allerdings wenn man voran kommen will und Ziele hat, dann ist „stop and go“ nicht unbedingt die zielführende Strategie. Um bei dem Vergleich zu bleiben – wir geben in den drei Wochen täglich Gas, d.h. wir behandeln, wenn die vorhergehende Behandlung noch am Arbeiten ist . Es ist wirklich eine sehr intensive Therapie! Nach Abschluss der Therapie muss natürlich nicht mehr täglich „Gas gegeben werden“ wir empfehlen aber eine regelmäßige Erhaltungsbehandlung.

 

Frage: Gibt es Nebenwirkungen?

Beate Rinderer: Nein! Und es bestehen auch keinerlei Risiken etwas zu verschlimmern. Es gibt aber eine sehr positive Begleiterscheinung, die Brille ist nach der Therapie meist zu stark und es braucht eine schwächere Sehhilfe. Darüber freut sich dann nicht nur der Optiker.

Inzwischen haben wir sogar Anfragen von Personen, die einfach ihre Lesebrille wieder loswerden wollen. 

 

Zur Person:

Beate Rinderer ist Physikerin und Heilpraktikerin. Nach Abschluss ihres Physik-Studiums 1986 hat sie als Ingenieurin mit dem Schwerpunkt Lasertechnologie gearbeitet. Bereits 1994 hat sie berufsbegleitend ihre Heilpraktiker-Ausbildung abgeschlossen. Dazu kam eine Ausbildung in klassischem Feng Shui. Seit 2006 ist sie selbständige Heilpraktikerin mit dem Behandlungsschwerpunkt auf Augenerkrankungen. Dank ihres Wissens als Ingenieurin und Laserspezialistin hat sie ihre eigene Laser-Akupunktur-Therapie entwickelt. Neben ihrer Praxis in Brackenheim gibt es seit April eine weitere Praxis in Neu-Isenburg. Ihr Team ausgebildeter Spezialistinnen behandelt Patienten bei Glaukom, Makula-Degeneration, Augeninfarkt, Diabetische Netzhautschädigung, Hornhautverletzung, trockene oder tränende Augen, Weit- und Alterssichtigkeit und auch bei vielen anderen Augenerkrankungen.

 

Ablauf der Therapie

 

  1. Zu Beginn vereinbaren wir einen Ersttermin. Dieser dauert ca. 90 Minuten und besteht aus einer ausführlichen Anamnese. Wir testen hier bereits, ob Sie auf unsere Therapiemethode ansprechen und besprechen alle weiteren Schritte. 

     

  2. Wenn Sie auf unsere Therapie ansprechen, beginnen wir mit der Grundtherapie (Therapie-Kur). Diese dauert drei Wochen und muss am Stück stattfinden. Behandelt wird an fünf Tagen die Woche zweimal täglich, mit einem zeitlichen Abstand von ca. einer Stunde. In der Regel ist eine Therapie-Kur nach 15-18 Doppel-Sitzungen abgeschlossen und das bestmögliche Ergebnis erreicht. Allerdings kann es in Einzelfällen auch bedeutend mehr Sitzungen erfordern, um das visuelle System zu aktivieren und zu entlasten. Begleitet wird die Therapie durch gezielte Augenübungen, die Sie auch daheim selbst durchführen können und sollten. Diese und verschiedene Verhaltensregeln werden ausführlich mit Ihnen besprochen.

     

  3. Danach ist es das Ziel, das erreichte Sehvermögen bzw. den Heilerfolg zu stabilisieren. Zur Stabilisierung des Therapieerfolgs ist erfahrungsgemäß alle 4-6 Wochen eine einmalige Auffrischung mit einer Doppel-Akupunktur-Sitzung angezeigt.
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